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Schuhe / Boots

Der wohl wichtigste Punkt bei Inlinern ist der Faktor wie wohl man sich in den Schuhen fühlt und wie hoch der echte Tragekomfort ist.

Was nutzen einem die teuersten oder günstigsten Schuhe wenn man nach 5 Minuten das Gefühl hat die Füsse stecken in einem traditionellem Holzschuh auf Rollen.

Hauptsache gesund...

Ganz klarer Fall, je angenehmer ein Schuh am Fuss ist, desto höher ist auch der Tragekomfort, denn nur was man gerne am Fuss trägt und entsprechend bequem ist eignet sich zum langem laufen / tragen. Da ist es wie im normalen Leben, je bequemer, je mehr trägt man den Schuh auch...

Grundsätzlich unterscheidet man hier eigentlich in erster Linie ganz einfach nach der Form und dem Material der so genannten Boots.

Ein Boot / Schuh mit niedrigem Schaft bietet viel weniger Halt und Stabilität als einer mit hohem Schaft, dafür hat man aber einiges mehr an Bewegungsfreiheit. Bitte bedenken, mehr Bewegungsfreiheit bedeutet auch mehr Kontrolle dafür aufbringen zu müssen, sonst ist man einem Bänderriss oder Gelenkbruch schneller auf der Spur als einem lieb ist.

Besonders für absolute Neueinsteiger und Anfänger sind die gängigen Modelle mit hohem Schaft in der Regel die 1. Wahl, egal ob Schnürschuh, Klett oder einer Kombination aus beidem.

Blades

Man sollte in jedem Fall beachten, dass einem die Boots /Schuhe nicht drücken oder stark einengen, ein guter Boot muss genau wie ein Lieblingsschuh angenehm und bequem am Fuss sitzen und noch die erforderliche stabilität haben.

Hier ist auch immer ein Auge auf das Thema Sicherheit zu werfen, Rotationsbrüche sind wie beim Ski-laufen immer um ein vielfaches schlimmer als ein glatter Bruch und je kleiner der Schuh ist, desto weniger kann dieser den Fuss oder das Wadenbein schützen, also erst lernen, dann umsteigen...

An der Vielfalt der möglichen Materialien für Boots kann man sich kaum noch einen Überblick verschaffen, die gibt es von billigem Plastik, Teil-Carbon bis hin zum Voll-Carbon. Hier gibt es für jeden Geschmack und Vorliebe sicher etwas, aber man sollte dabei nicht nach der Optik gehen.

Kaufen Sie nur dort Inliner, wo man diese auch mal einige Zeit am Fuss lassen kann und darf, dazu am besten geeignete Socken (frisch gewaschen versteht sich!) gleich mitnehmen und darauf achten ob und wo diese drücken.

KEINE Angst haben den Verkäufer anzusprechen wenn man das Gefühl hat der drückt am Knöchel oder so, denn bei so richtig guten Boots ist man auch schnell mal 300,- und bei passgenau angefertigten bis 1500,- EUR los und da sollten die auf keinen Fall drücken, kneifen oder kratzen.

Die teuren Carbon-Boots oder Formschalen-Boots kann man in der Regel beim guten Händler noch anpassen lassen und ein gut sortierter Verkauf hat sogar Geräte um den Fuss zu vermessen (wie beim Skischuh). Passt der Boot wie an den Fuss gegossen, so drückt dieser in der Regel auch nicht und das Tragegefühl ist komfortabel und angenehm.

Ich habe schon hunderte Änderungen an Frames, Rollen, Lager etc. vorgenommen, aber meine mal teuer bezahlten Boots bleiben seid vielen Jahren immer die gleichen. Nur haben die neuen Frames einen 19,5 cm Lochabstand und die älteren nur 16,5 cm, da muss man dann zwangsweise auch mal die Boots erneuern.

Teure Boots nur dort bestellen / kaufen, wo man auch ggf. erforderliche / nachträgliche Änderungen vornehmen lassen kann, nicht jeder hat einen Gipsabdruck seines Fusses im Haus rumfliegen um den Schuh im Backofen zu erwärmen um die Form anzupassen. Hier muss man schon einiges an Erfahrung haben um sich die Boots selber optimal an den Fuss zu schmiegen. Übrigens sind die am Markt befindlichen Skater-Socken sehr oft eine angenehme Entlastung.

 
Last Update 15.04.2016 | online seid 01.04.1997